BOOTSANHÄNGER-HANDBUCH

Bootsanhänger Handbuch
Diese Anleitung soll Ihnen Ihren Bootsanhänger erklären und Ihnen helfen, Ihren Bootsanhänger sicher und mit Freude zu nutzen. Bitte lesen Sie dieses Handbuch sorgfältig und gründlich durch, bevor Sie den Anhänger benutzen.
Dieser Ratgeber soll Ihnen bei der Auswahl des richtigen Anhängers helfen. Darüber hinaus erfahren Sie, wie Sie den Anhänger ankuppeln und ein Boot zu Wasser lassen bzw. aus dem Wasser holen.
Darüber hinaus werden Informationen zum Abkuppeln des Anhängers sowie Bedienungs- und Wartungshinweise gegeben. Sollten trotz sorgfältiger Lektüre dieser Anleitung noch Unklarheiten bestehen, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.
Wie wähle ich den richtigen Anhänger aus?
-
Das Wichtigste ist, dass das Gewicht des Bootes (samt Motor und Zubehör wie z. B. Cabrioverdeck) geringer ist als die maximale Tragkraft des Anhängers. Das Gewicht Ihres Bootes und Motors können Sie häufig durch Googeln herausfinden. In den meisten Fällen reicht das Gewicht Ihres Bootes plus 10 Prozent für Motor und Zubehör aus.
Prüfen Sie anschließend, ob die Bootslänge kleiner ist als die maximale Bootslänge des Anhängers. Dies ist weniger wichtig als das Gewicht. - Das Boot kann an der Das Heck des Bootsanhängers darf maximal 5 Meter überstehen, gemessen ab der Hinterachse. Bei einem mehrachsigen Bootsanhänger (Tandemachser) darf das Boot maximal 4 Meter, gemessen ab der Hinterachse, überstehen. Die überstehende Länge darf nicht mehr als die Hälfte der Länge des Bootsanhängers betragen. So darf bei einem 6 Meter Bootsanhänger das Boot nicht mehr als 3 Meter nach hinten überstehen.
-
Überragt das Boot den Leuchtkasten um mehr als 1 Meter, muss es mit einer „langen Ladebordwand“ ausgestattet sein. Eine Markierungstafel ist eine quadratische Tafel von mindestens 42 mal 42 Zentimetern mit parallelen diagonalen Streifen in Rot und Weiß. Die Streifen müssen eine Breite von mindestens 7 und höchstens 10 Zentimetern haben. Die roten Streifen müssen fluoreszierend oder retroreflektierend sein.
Nach Sonnenuntergang muss am Heck des vorspringenden Bootes ein rotes Licht angebracht sein. Das nach vorne herausragende Boot muss mit einer nach vorne gerichteten Beleuchtung ausgestattet sein, die weißes Licht ausstrahlt. Der Abstand zwischen dem äußersten Punkt des Bootes und dem Licht beträgt maximal 10 Zentimeter. Die weißen und roten Lichter müssen für den entgegenkommenden bzw. nachfolgenden Verkehr deutlich sichtbar sein.
-
Überragt das Boot den Leuchtkasten um mehr als 1 Meter, muss es mit einer „langen Ladebordwand“ ausgestattet sein. Eine Markierungstafel ist eine quadratische Tafel von mindestens 42 mal 42 Zentimetern mit parallelen diagonalen Streifen in Rot und Weiß. Die Streifen müssen eine Breite von mindestens 7 und höchstens 10 Zentimetern haben. Die roten Streifen müssen fluoreszierend oder retroreflektierend sein.
-
Beim RDW können Sie Länge, Breite und Höhe des gebremsten Bootsanhängers mit einer zulässigen Gesamttragfähigkeit von mehr als 750 Kilogramm nachschlagen. Außerdem können Sie die Tragfähigkeit, also die zulässige Maximalmasse – das Eigengewicht des Bootsanhängers – nachschlagen. Die zulässige Gesamtmasse und Achslast laut RDW/Zulassungsbescheinigung dürfen nicht überschritten werden.
- Die maximale Länge beträgt 12 Meter, in Kombination mit einem Auto beträgt die maximale Länge 18 Meter.
- Das Maximum Die Höhe beträgt 4 Meter.
- Das Maximum Die Breite des Bootsanhängers beträgt 2,55 Meter. Der Anhänger darf inklusive Boot eine maximale Gesamtbreite von 3 Metern haben. Das Boot darf daher seitlich bis zu 22 Zentimeter überstehen. Wenn das Boot seitlich mehr als 10 Zentimeter hervorsteht, muss es mit Markierungstafeln versehen sein .
Bei den Markierungsschildern „Breite“ handelt es sich um quadratische Schilder mit den Maßen 42 mal 42 Zentimeter. Auch längliche Schilder mit den Abmessungen 28 mal 56 Zentimeter oder 14 mal 80 Zentimeter sind zulässig. Die Schilder müssen abwechselnd diagonal verlaufende rote und weiße Streifen mit einer Breite zwischen 7 und 10 Zentimetern aufweisen, wobei die roten Streifen fluoreszierend oder retroreflektierend sein müssen.
An der Vorder- und Rückseite des Bootes müssen vier Markierungstafeln angebracht sein, die senkrecht zur Längsachse des Bootsanhängers verlaufen (also nicht schräg). Die Schilder werden so breit wie das Boot angebracht (also nicht breiter oder schmaler). Die Schilder müssen in einer Mindesthöhe von 25 Zentimetern und einer Maximalhöhe von 1,9 Metern (oder einer Maximalhöhe von 2,3 Metern, wenn es keine andere Möglichkeit gibt) angebracht werden.
Nach Sonnenuntergang müssen Sie vorne ein weißes Licht und hinten ein rotes Licht mitführen. Die Lichter sollten die größte Breite des Bootes anzeigen. Die Höhe können Sie selbst bestimmen.
Ein Anhänger muss immer auf das Boot abgestimmt sein, damit das Boot ohne Beschädigung verladen und transportiert werden kann.
- Wichtig ist, dass das Gewicht des Bootes (bei einem Außenbordmotor oft hinten) möglichst weit über dem tragenden Teil des Bootsanhängers liegt (also nicht über dem Lichtkasten mit dem Kennzeichen). Bei einem selbstnivellierenden Anhänger ist dies oft nicht notwendig und daher ideal, wenn Sie keine Erfahrung haben oder unterschiedliche Boote transportieren.
- Prüfen Sie abschließend, ob Ihr Fahrzeug über eine ausreichende Anhängelast für den Anhänger und das Boot verfügt. Sie können dies beim RDW anfordern. Sie erhalten dann eine Aufstellung über die zulässige Gesamtmasse (bei einem Bootsanhänger mit Bremse) und die zulässige Gesamtmasse (bei einem Bootsanhänger ohne Bremse).
- Bootsanhänger sind für den Führerschein der Klasse B geeignet, sofern das Gewicht von Auto, Anhänger und Boot weniger als 3.500 Kilogramm beträgt.
- Wenn ein Boot einen tiefen Kiel am Bootsboden hat, wie zum Beispiel ein Segelboot, dann sind oft zusätzliche Ausleger erforderlich. Wenn Sie ein RIB oder Schlauchboot besitzen, ist es wichtig, Trompetenrollen oder -balken und eine weitere Bugstütze zu montieren.
Anpassung unter Ihrem Boot
Wenn Sie sich für die Einstellung Ihres Bootsanhängers durch Marinaut entschieden haben, ist es wichtig, dass Sie so schnell wie möglich selbst testen, ob alles ordnungsgemäß und zu Ihrer Zufriedenheit funktioniert. Natürlich hat Marinaut den Anhänger und das Zuwasserlassen Ihres Bootes ausgiebig getestet, jedoch ist jedes Gewässer anders und Faktoren wie wechselnde Wasserstände, voller oder leerer Kraftstofftank, aber auch die Höhe der Anhängerkupplung können die korrekte Funktion eines Bootsanhängers beeinflussen. Wenn Sie die Einstellungen selbst vornehmen, können wir nicht garantieren, dass das Ladesystem ordnungsgemäß funktioniert.
An- und Abkuppeln eines Bootsanhängers
Schritt 1 : Prüfen Sie, ob die Anhängerkupplung geöffnet ist (Position X).
Schritt 2 : Prüfen Sie, ob die Kupplungshöhe des Anhängers ca. 5 cm über der des Zugfahrzeugs liegt. Bei Bedarf kann die Höhe über das Stützrad korrigiert werden.
Schritt 3 : Fahren Sie mit dem Zugfahrzeug rückwärts an den abgestellten und gebremsten Anhänger heran, bis sich die Kugelkupplung fast genau über der Kugel am Fahrzeug befindet. Bitte beachten Sie, dass sich aus Sicherheitsgründen keine Personen zwischen Anhänger und Zugfahrzeug aufhalten dürfen.
Schritt 4 : Entfernen Sie alle Unterlegkeile vom Anhänger.
Schritt 5 : Lösen Sie die Handbremse des Anhängers.
Schritt 6 : Bei Auflaufeinrichtungen mit Handbremshebel „KH“ oder „GF“ muss dieser lediglich nach vorne in die Ausgangsposition gezogen werden. Es müssen keine weiteren Sperren gelöst oder Tasten gedrückt werden. Bei Auflaufeinrichtungen mit versenkbarem Handbremshebel muss der Hebel zunächst maximal ausgezogen werden. Anschließend lässt sich die Handbremse problemlos lösen. Abschließend muss der Handbremshebel wieder in die kürzeste Position gebracht werden.
Bei Auflaufeinrichtungen mit Zahnsegmenthebel „HF“ muss der Knopf am Handbremshebel gedrückt werden, bevor der Hebel gelöst werden kann. Der Kraftaufwand zum Drücken der Taste kann verringert werden, wenn gleichzeitig der Handbremshebel leicht angezogen wird.
Schritt 7 : Ziehen Sie den Anhänger mit der Kugelkupplung genau über die Kugel.
Schritt 8 : Senken Sie die Deichsel langsam ab, bis die Kugelkupplung deutlich hörbar richtig auf der Kugel sitzt, dies ist durch ein Klicken zu hören. Überprüfen Sie anhand der Markierung auf der Anhängerkupplung, ob die Kupplung richtig geschlossen ist. Nach der korrekten Positionierung der Kugelkupplung springt der Zeiger auf das grüne Feld der Markierung, welches mit einem „+“ gekennzeichnet ist.
Schritt 9 : Nun kann das Stützrad hochgeklappt und in der oberen Position fixiert werden.
Schritt 10 : Wickeln Sie das Abreißseil einmal um den Kugelhals und haken Sie anschließend den Karabiner am Seil ein.
Schritt 11 : Stecken Sie den Stecker der Anhängerbeleuchtung in die Steckdose des Zugfahrzeugs und prüfen Sie, ob alle Lichter funktionieren.
Zum Anschließen gehen Sie in umgekehrter Reihenfolge vor.
Bootsanhänger ankuppeln, das müssen Sie wissen:
- Nach dem Ankuppeln muss mit dem Zeiger überprüft werden, ob die Kugelkupplung richtig auf der Kugel sitzt: Steht der Zeiger im grünen „+“-Feld, ist die Kugelkupplung richtig geschlossen und verriegelt und die Kugel am Wagen hat noch genügend Verschleißreserve.
- Nur dann ist eine sichere Verbindung zwischen Ihrem Fahrzeug und dem Anhänger hergestellt und die Teilnahme am Straßenverkehr ist möglich. Vergessen Sie nicht, die Handbremse des Anhängers zu lösen und das Abreißseil am Kugelhals zu befestigen.
- Das Abreißseil dient dazu, eine Notbremsung des Anhängers auszulösen, wenn die Verbindung zum Zugfahrzeug aus irgendeinem Grund unterbrochen wird.
-
Befindet sich der Zeiger im roten „-“-Feld, wurde die Kupplung falsch geschlossen und der Anhänger darf auf keinen Fall gefahren werden.
Dafür kann es drei Gründe geben:
1. Die Kugel am Zugfahrzeug ist bereits stark abgenutzt und bietet der Kugelkupplung keinen ausreichenden Halt. Ein neues Geschoss hat einen Durchmesser von 50,0 mm. Verkleinert sich dieser Querschnitt durch Verschleiß, auch nur teilweise, auf unter 49 mm, muss die Kugel am Zugfahrzeug in jedem Fall ausgetauscht werden und darf nicht mehr verwendet werden.
2. Die Kugelkupplung selbst ist stark abgenutzt und bietet der Kugel keinen ausreichenden Halt mehr. In diesem Fall muss der Austausch der Kugelkupplung durch eine qualifizierte Werkstatt erfolgen.
3. Der Verriegelungsmechanismus der Kugelkupplung wurde aktiviert, aber es befindet sich keine Kugel in der Kupplung. Die Kugelkupplung sitzt lose auf der Kugel und hat keine feste Verbindung. Sobald das Auto losfährt, springt die Kupplung von der Kugel. Öffnen Sie die Kugelkupplung wie unter Punkt 2.1 beschrieben und versuchen Sie erneut, die Kugelkupplung korrekt auf der Kugel einzurasten. -
Wenn der Zeiger im roten Feld „X“ steht, ist die Kugelkupplung nicht geschlossen. Die Kugel sitzt lose auf dem Geschoß und würde beim Wegfahren vom Geschoß abspringen. In dieser Situation darf der Anhänger auf keinen Fall gefahren werden!
Der Kupplungsmechanismus kann aufgrund mangelnder Schmierung schwergängig sein. -
Der Drehbereich der Kugelkupplung um die Fahrzeugachse beträgt max. ±25°. In horizontaler Richtung sind Drehwinkel im Rahmen von ±20° möglich.
Achtung! Bei Überschreiten der Drehbereiche werden die Bauteile überlastet und die Funktion der Kugelkupplung ist nicht mehr gewährleistet. - Die zulässige Stützlast der jeweiligen Anhängerkupplung ist im Griff der Anhängerkupplung angegeben. Das Fahren mit negativer Stützlast ist nicht zulässig, da sich dies negativ auf die Fahrstabilität des Anhängers auswirkt. Eine negative Stützlast lässt sich durch eine veränderte Beladung des Anhängers leicht vermeiden.
- Um ein optimales Fahr- und Bremsverhalten des Anhängers zu gewährleisten, ist es zwingend erforderlich, dass die Kupplungshöhen von Zugfahrzeug und Anhänger übereinstimmen. Nach DIN 74058 muss die Position des Kupplungspunkts am Anhänger 430 ±35 mm über dem Punkt liegen, an dem das Rad auf dem Boden aufliegt. Zur Überprüfung der Aufsattelhöhe müssen Anhänger und Zugfahrzeug exakt waagerecht stehen und mit dem vollen zulässigen Gewicht beladen sein. Darüber hinaus muss der Raddruck den Herstellerangaben entsprechen.
- Die Stützlast ist die senkrechte Kraft, die der Bootsanhänger auf die Anhängerkupplung ausübt. Auf dem Typenschild der Anhängerkupplung ist das maximal zulässige Gewicht auf der Kugel angegeben (üblicherweise 50 bis 150 Kilogramm).
Weicht die maximale Last unter der Anhängerkupplung von der maximalen Stützlast ab, verwenden Sie den niedrigeren Wert. - Die zulässige Stützlast eines beladenen Bootsanhängers beträgt mindestens 5 % des Anhängegewichts. Also bei 1.000 Kilogramm Gewicht (Boot mit Anhänger) mindestens 50 Kilogramm Stützlast . Die gewünschte Stützlast liegt üblicherweise zwischen 50 und 80 Kilogramm. Um dies schnell zu ermitteln, können Sie 75 Kilogramm verwenden. Überprüfen Sie die Stützlast mit dem Boot auf dem Anhänger. Ein guter Richtwert ist eine Stützlast von 5 % bis 7 %. Bei einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 750 Kilogramm muss die Last unter der Anhängerkupplung mindestens 1 % der zulässigen Gesamtmasse des Fahrzeugs betragen. Bei maximal 1300 Kilogramm muss die Zuladung also über 13 Kilogramm liegen.
- Bei einer zu geringen Stützlast liegt der Bootsanhänger nicht ausreichend auf der Deichsel auf. Dann fehlt der Kombination die Stabilität. Dies kann dazu führen, dass der Bootsanhänger bei Seitenwind und überholenden LKWs schwankt, was sehr gefährlich . Wenn das Gespann ins Schlingern gerät, bremsen Sie so stark wie möglich.
- Bei zu hoher Stützlast kann es passieren, dass das Auto zu stark wippt (und dann zu wenig Grip an den Vorderrädern hat). Bei einer starken Bremsung kann es passieren, dass das Auto mit dem Bootsanhänger ins Schleudern gerät. Die Last unter der Kupplung eines Bootsanhängers mit einer zulässigen Gesamtmasse von bis zu 750 Kilogramm darf nur nach unten gerichtet sein und 50 Kilogramm nicht überschreiten.
- Die Stützlast können Sie mit einer Stützlastlehre (Deichselwaage) oder einer normalen Personenwaage messen. Wichtig ist, dass der Anhänger waagerecht (waagerecht) steht. Wenn Sie eine Personenwaage verwenden, legen Sie ein Brett auf die Waage, um die Kraft auf eine größere Fläche zu verteilen. Anschließend wird ein Stück Holz hochkant zwischen Kupplung und Brett gestellt und der Anhänger darauf abgestellt.
-
Liegt der Bootsschwerpunkt über der Achsmitte (Tandemachser) bzw. der Achsmitte (Einzelachser), dann stimmt in den meisten Fällen der Ankuppeldruck.
Wenn die Buglast nicht optimal ist, können Sie diese durch Vorwärts- oder Rückwärtsbewegen des Bootes erhöhen oder verringern. Dies können Sie durch Verschieben der Windenhalterung anpassen. - Installieren Sie das Abreißkabel. Das Abreißseil sorgt dafür, dass ein ungebremster Bootsanhänger verbunden bleibt, wenn er sich unerwartet vom Auto löst. Bei einem gebremsten Bootsanhänger sorgt das Seil dafür, dass der Bootsanhänger selbsttätig bremst und zum Stehen kommt (das Abreißseil löst sich).
- Prüfen Sie nach dem Anschließen des Beleuchtungssteckers, ob die Bootsanhängerbeleuchtung funktioniert. Wenn Sie an Ihrem Auto über eine 7-polige Steckdose verfügen, können Sie diese mithilfe eines Adapters mit dem 13-poligen Stecker Ihres Bootsanhängers verbinden. Es handelt sich also um einen Adaptertyp 7-polig auf 13-polig statt 13 auf 7-polig.
- Heben Sie das Bugrad an. Bei kleineren Bugrädern ist darauf zu achten, dass das Bugrad in die Aussparung eingesteckt wird, damit es fest sitzt und das Bugrad gegen den Anhänger klemmen.
-
Überprüfen Sie die Reifen jährlich auf altersbedingte Trockenrisse oder Schäden durch Bordsteinschläge. Achten Sie auf den richtigen Reifendruck, um sicher zu gehen, Kraftstoff zu sparen und so den Reifenverschleiß zu verringern. Der maximale Luftdruck ist in kleinen Buchstaben auf der Seitenwand des Reifens in KPA oder PSI angegeben und gilt für einen kalten Reifen (nach einigen Stunden Fahrt und ohne Sonneneinstrahlung). Viele Reifen vertragen 3 bar.
Überprüfen Sie auch das Profil (mindestens 1,6 mm). Auch dürfen die Reifen nicht älter als 6 Jahre sein, da Reifen auch durch Stillstand altern. Schützen Sie sie außerdem vor der UV-Strahlung des Sonnenlichts. - Das maximal zulässige Anhängegewicht des Autos wird anhand des Gewichts des Anhängers mit Boot (und Motor) berechnet. Berücksichtigen Sie also die Belastung.
- Bei einem ungebremsten Bootsanhänger klicken Sie das Kennzeichen auf den Leuchtkasten (Leuchtkasten am Heck des Anhängers).
- Das Boot darf auf keinen Fall vorn über die Anhängerkupplung hinausragen. Beim Abbiegen kommt es zu einer Kollision mit dem Auto.
Inspektion neuer Bootsanhänger
Nach der ersten Fahrt, spätestens nach 50 Kilometern, müssen die Radmuttern überprüft werden.
Überprüfen Sie vor jeder Fahrt:
- Zustand der Reifen/genügend Luftdruck?
- Funktion der Beleuchtung Prüfen Sie vor jeder Fahrt, ob die gesamte Beleuchtung rund um Ihren Bootsanhänger einwandfrei funktioniert und gut sichtbar ist. Achten Sie deshalb darauf, dass keine Ladung oder Ladungsteile die Sicht behindern. Stellen Sie sicher, dass Ihr Nummernschild und die dazugehörige Beleuchtung gut sichtbar sind. - Deichselstützrad oben und befestigt? (Das Stützrad muss immer parallel zur Fahrtrichtung stehen.)
- Kugelkupplung sicher verriegelt? (Die Kugelkupplung muss ordnungsgemäß um die Kugel geschlossen sein. Dies können Sie an der aufgeklebten oder eingekerbten Markierung in der Kugelkupplung ablesen (siehe 2)). Erst wenn der Zeiger auf das grüne Feld mit der „+“-Markierung zeigt, darf mit dem Anhänger gefahren werden!
- Abreißkabel angeschlossen?
- Handbremse gelöst?
- bei höhenverstellbarer Zugvorrichtung: Sitzen die Scharniere fest?
- Sicherung der Schrauben?
Grundsätze für die sichere Nutzung von Anhängern
- Äußere Schwerpunktveränderungen durch Fehlbeladung müssen unbedingt vermieden werden.
- Schwere Gegenstände sollten möglichst tief in Reichweite der Achsen gelagert werden.
- Keine Überlastung durch unverantwortliche oder rücksichtslose Fahrweise oder falsche Handhabung. Schläge und Stöße sollten vermieden werden.
-
Auf Autobahnen und Schnellstraßen dürfen Sie maximal 90 Kilometer pro Stunde fahren, allerdings nur, wenn die zulässige Gesamtmasse Ihres Bootsanhängers weniger als 3.500 Kilogramm beträgt. Die Fahrgeschwindigkeit muss der Fahrbahn und der Ladung angepasst sein. die Anhängelast kann angepasst werden. Dies gilt insbesondere für Kurven.
- Notieren Sie sich die Fahrgestellnummer zur Diebstahlerkennung. Befindet sich das Boot auf dem Bootsanhänger, achten Sie unbedingt auf ein CCV/SCM zugelassenes Kupplungsschloss (auch wenn es an einem Auto befestigt ist), um Diebstahl von Anhänger und Boot zu verhindern (und verwenden Sie bei längerem Parken auf öffentlichen Straßen zusätzlich eine Radkralle – in den meisten Kommunen dürfen Sie den Bootsanhänger übrigens maximal 3 Tage auf öffentlichen Straßen abstellen). Diese Maßnahmen werden oft auch von den Versicherern gefordert. Manchmal ist es auch erforderlich, dass das Boot mit einem zugelassenen Schloss auf dem Bootsanhänger gesichert ist.
- Der Bootsanhänger ist über die Haftpflichtversicherung Ihrer Kfz-Versicherung abgedeckt, wenn Sie einen Schaden verursachen. Dies gilt nur, wenn der Bootsanhänger zu diesem Zeitpunkt mit dem Auto verbunden ist. Für den Fall, dass Sie bei nicht angekuppeltem Bootsanhänger einen Schaden verursachen oder es zu äußeren Beschädigungen (z. B. Brandschäden) oder Diebstahl kommt, schließen Sie eine Anhängerversicherung ab. Eine Vollkaskoversicherung für einen Bootsanhänger im Wert von 2.000 Euro kostet etwa 72 Euro pro Jahr. Prüfen Sie, ob der Bootsanhänger über Ihre Hausratversicherung abgedeckt ist, da dies der Fall ist, wenn keine Zulassungspflicht besteht.
-
Ein Bootsanhänger muss mindestens ausgestattet sein mit:
- 2 weiße Retroreflektoren auf der Vorderseite
- Bernsteingelbe Retroreflektoren auf jeder Seite
- 1 rote Nebelschlussleuchte
- 1 (weißes oder gelbes) Rückfahrlicht, wenn die zulässige Gesamtmasse 750 Kilogramm überschreitet
- Zugelassenes und gut sichtbares Nummernschild hinten
- 2 rote Bremslichter
- Luftreifen mit einer Mindestprofiltiefe von 1,6 mm
- Kennzeichenbeleuchtung
- 2 rote Dreiecksreflektoren auf der Rückseite
- 2 rote Rücklichter
- 2 rote oder orange Blinker hinten
- 2 weiße City Lights vorne, wenn das AHW breiter als 1,6 Meter ist
- zusätzliche Begrenzungsleuchten sind vorgeschrieben, wenn ein Bootsanhänger länger als 6 Meter und/oder breiter als 2,1 Meter ist,
-
Bootsanhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse bis einschließlich 1.500 Kilogramm müssen über mindestens eine Hilfskupplung verfügen.
Bootsanhänger müssen über eine Abreißbremse verfügen, wenn die zulässige Gesamtmasse mehr als 1.500 Kilogramm beträgt oder wenn diese mehr als 50 Prozent des Leergewichts des Pkw beträgt. So ist beispielsweise ein Bootsanhänger mit einem Maximalgewicht von 1.400 Kilogramm mehr als 50 Prozent schwerer als ein Pkw mit 650 Kilogramm.
Das Boot zu Wasser lassen:
- Wichtig: Schließen Sie alle offenen Linsenstopfen (normalerweise an der Unterseite des Spiegels (Rückseite)).
- Denken Sie daran, die Lichtleiste des Anhängers vor dem Be- und Entladen zu entfernen. Hängen Sie den Stecker so auf, dass er nicht ins Wasser geraten kann.
- Bereiten Sie einen etwaigen Kippmechanismus vor, indem Sie ihn trennen.
- Stellen Sie sicher, dass der Außenbordmotor geneigt ist, damit der Propeller nicht den Boden berührt.
- Fahren Sie das Auto mit Anhänger rückwärts auf den Hang, wobei Sie zur Kommunikation die Fenster öffnen. An der Slipanlage wird kontrolliert, ob das Boot ordnungsgemäß zu Wasser gelassen wird und beispielsweise im oder außerhalb des Wassers nicht gegen Steine oder andere Hindernisse stößt.
- Der Anhänger muss nicht zu tief ins Wasser eingetaucht werden (bis zur Radachse, am besten bleibt die Achse trocken). Lassen Sie das Boot mit der Winde hinunter. Seien Sie vorsichtig, denn wenn sich die Ratsche löst, können Sie sich verletzen. Wenn sich das Boot nicht lösen lässt, wickeln Sie mit der Ratsche ein Stück des Windengurtes ab. Ziehen Sie die Ratsche fest und schieben Sie das Boot. Wenn dies nicht funktioniert, können Sie den Anhänger tiefer ins Wasser fahren. Wenn Sie es dann noch einmal versuchen, besteht die Möglichkeit, dass das Boot bereits schwimmt und absteigen möchte.
- Es kann eine Person im Boot sein (Einstieg vorne), die die Kontrolle behält und das Boot mit zwei Leinen auf Kurs hält und am Ufer entlang manövriert.
Das erste Mal, wenn Sie Ihr Boot zu Wasser lassen, ist immer aufregend. Daher ist es wichtig, dieses Abenteuer gut vorbereitet zu beginnen. Schließlich wiegt ein Boot einiges und ist fast immer mehr, als ein Mensch tragen kann. Deshalb ist es wichtig, dass der Bootsanhänger und seine Ausrüstung ihre Aufgabe richtig erfüllen.
Vorbereitung Ihres Bootes für den Stapellauf
- Prüfen Sie die Rampe auf ihre Stabilität und verwenden Sie sie nur, wenn Sie davon überzeugt sind, dass sie für Ihr Auto, Ihren Anhänger und Ihr Boot geeignet ist.*
- Lösen Sie ggf. alle Spanngurte und Gurte und verstauen Sie diese sicher.
- Überprüfen Sie, ob die Winde gebremst ist und ob die Sicherheitskette sicher ist.
- Zum Zuwasserlassen Ihres Bootes
- Fahren Sie den Anhänger langsam eine schräge Bootsanhängerrampe hinunter und achten Sie dabei besonders auf einige Dinge:
- Ist die Unterwasserrampe lang und stabil genug, um die Räder des Anhängers zu tragen?
- Ist der Hang nicht zu steil? Dies liegt an möglichen Schäden, die an der Unterseite des Anhängers auftreten können. Mit dem Anhänger nicht zu weit den Hang hinunterfahren! Wie die ersten Kielrollen. die Rollen zur Unterstützung des Kiels in der Mitte des Anhängers – oft reicht es schon aus, nass zu werden, um Ihr Boot sicher und kontrolliert ins Wasser und wieder heraus zu bekommen. Wir raten dringend davon ab, Ihr Boot auf den Anhänger zu segeln oder vom Anhänger abzuladen. Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie beim Ein- oder Aussteigen aus dem Boot Schäden an Ihrem Boot oder Anhänger verursachen, ist sehr hoch.
- Ziehen Sie bei Ihrem Fahrzeug die Handbremse an. Noch sinnvoller ist es, das Fahrzeug zusätzlich mit einem Stein oder Holzklotz hinter den Rädern zu blockieren. Selbstverständlich können Sie für zusätzliche Bremskraft auch die Handbremse des Anhängers nutzen, sofern vorhanden.
- Vergessen Sie in diesem Fall nicht, es wieder abzunehmen, wenn Ihr Anhänger wieder vorgefahren werden muss.
- Verwenden Sie die manuelle Winde oder die elektrische Winde, um Ihr Boot langsam ins Wasser zu rollen. Wenn die Bedingungen es erfordern und erlauben, können Sie Ihrem Boot helfen, indem Sie es von einer Gangway aus auf die Gangway führen. Achtung! Trotz Anti-Rutsch-Aufbau und/oder zusätzlichen Anti-Rutsch-Aufklebern können Laufstege oder Laufstege rutschig sein!!
- Sobald Ihr Boot sicher im Wasser liegt und Sie es abgekoppelt haben, können Sie den Anhänger wieder hochfahren.
- Beim Segeln in Salz- oder Brackwasser ist es ratsam, den Anhänger sofort mit Süßwasser abzuspülen, um eine beschleunigte Korrosion zu vermeiden.
Das Boot aus dem Wasser nehmen:
- Holen Sie Ihr Boot aus dem Wasser
- Fahren Sie den Anhänger langsam eine schräge Bootsanhängerrampe hinunter und achten Sie dabei besonders auf einige Dinge:
- Ist die Unterwasserrampe lang und stabil genug, um die Räder des Anhängers zu tragen?
- Ist der Hang nicht zu steil? Dies liegt an möglichen Schäden, die an der Unterseite des Anhängers auftreten können. Mit dem Anhänger nicht zu weit den Hang hinunterfahren! Wenn die ersten Kielrollen (mittlere Rollen) nass werden, ist es oft weit genug, um Ihr Boot sicher und kontrolliert ins Wasser und wieder heraus zu bekommen. Wir raten dringend davon ab, Ihr Boot auf den Anhänger zu segeln oder vom Anhänger abzuladen. Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie Ihr Boot oder Ihren Anhänger beschädigen, ist sehr hoch.
- Ziehen Sie bei Ihrem Fahrzeug die Handbremse an. Noch sinnvoller ist es, das Fahrzeug zusätzlich mit einem Stein oder Holzklotz hinter den Rädern zu blockieren. Selbstverständlich können Sie für zusätzliche Bremskraft auch die Handbremse des Anhängers (sofern vorhanden) nutzen. Vergessen Sie in diesem Fall nicht, es wieder abzunehmen, wenn Ihr Anhänger wieder vorgefahren werden muss. Gehen Sie mit dem Windengurt/-kabel in der Hand über die Gangway zum Bug Ihres Bootes und befestigen Sie den Haken an der Schleppöse. Verwenden Sie die manuelle Winde oder die elektrische Winde, um Ihr Boot langsam aus dem Wasser zu ziehen. Wenn die Umstände es erfordern und erlauben, können Sie Ihr Boot unterstützen, indem Sie es von der Gangway aus führen. (HINWEIS! Der Gehweg kann trotz Anti-Rutsch-Aufbau und/oder zusätzlichen Anti-Rutsch-Aufklebern rutschig sein.) Sobald Ihr Boot sicher und fest auf Ihrem Bootsanhänger steht, können Sie den Anhänger wieder hochfahren. Beim Segeln in Salz- oder Brackwasser ist es ratsam, den Anhänger und Ihr Boot sofort mit Süßwasser abzuspülen, um eine beschleunigte Korrosion des Anhängers und Schäden an Ihrem Boot zu vermeiden.
- Entfernen Sie die Lichtbox und achten Sie darauf, dass der Stecker nicht mit Wasser in Berührung kommt.
- Stellen Sie sicher, dass zwei Leinen an Bord bereitliegen. Sorgen Sie gegebenenfalls dafür, dass sich jemand im Boot befindet, der die Kontrolle behalten kann.
- Befestigen Sie den Windengurt an der Anhängeröse.
- Manövrieren Sie das Boot mithilfe der Leinen direkt hinter dem Anhänger. Achten Sie darauf, dass sich der Bug direkt vor der Kielrolle befindet und ziehen Sie das Boot mit der Winde auf den Anhänger. Ein Zentrierset (2 oder 4 Gummiräder) sorgt dafür, dass das Boot gerade auf dem Anhänger steht und nicht durch Strömung oder Wind wegdriftet.
- Wenn sich das Windenband nicht richtig aufwickeln lässt oder nass ist, können Sie es später abwickeln, wenn das Boot waagerecht auf dem Anhänger liegt.
- Sichern Sie das Boot immer vorne an der Winde, damit es beim Transport nicht nach hinten rutscht. Das Windenband verläuft von der Anhängeröse über die Rollen der Windenhalterung (sofern vorhanden) zur Winde.
- Bitte beachten Sie, dass der Anhänger immer auf das Boot abgestimmt sein muss. (Sie können dies selbst arrangieren oder, wenn Sie keine Erfahrung haben, von einem Wassersportunternehmen erledigen lassen.) Richtige Positionierung des Bootes zum Bootsanhänger bzw. Einstellung der Rollen, Ausleger, Bugstütze und Achsen und daher ist das Bremssystem von großer Bedeutung.
- Es ist wichtig, dass die Rollen auf die Größe des Bootes abgestimmt sind, sodass der größte Druck auf dem Kiel und der Bilge (der Ecke, wo der Boden auf die Seite trifft) lastet. Kielrollen (das sind die unteren Rollen) tragen das Gewicht. Wenn eine Kielrolle das Boot nicht trägt, stellen Sie sie höher ein (dies kann erfolgen, während sich das Boot auf dem Anhänger befindet). Die Kielrollen sorgen für die richtige vertikale Unterstützung Ihres Bootes. Am besten stellen Sie diesen vor dem Verladen des Bootes auf den Anhänger recht niedrig ein (so dass das Boot auf den Kielrollen ruht). Anschließend stellen Sie die Kielrollen so hoch wie möglich ein. Bei höheren Kielen (Booten) kann durch den Einsatz von Auslegern anstelle von Rollen vor allem das Heck stärker gesichert werden.
- Installieren Sie bei breiten Booten einen zusätzlichen Satz Hebeböcke für zusätzliche Stabilität.
- Denken Sie daran, das Boot mit zwei oder mehr Ratschenspanngurten am Anhänger festzubinden. Eine Länge von 5 Metern ist in der Regel ausreichend und eine Arbeitsspannung von 1.000 Kilogramm. Andernfalls besteht die Gefahr, dass sich das Boot beispielsweise durch Wind oder eine Kollision vom Anhänger löst. Zum Schutz des Bootes können Sie spezielle Eckschoner, Moosgummi, ein Tuch oder eine Pappe zwischen Spanngurt und Boot verwenden.
-
Achten Sie auf die richtige Verteilung der Spanngurte. Platzieren Sie einen Spanngurt ein Viertel der Bootslänge vom Bug (vorne). Dieser Spanngurt muss diagonal von vorne nach hinten gespannt werden.
Platzieren Sie außerdem ein Viertel der Bootslänge vom Heckspiegel (hinten) entfernt einen Spanngurt. Dieser Spanngurt muss diagonal von hinten nach vorne gespannt werden. - Verwenden Sie nach Möglichkeit spezielle Ringschrauben . Wenn ein Boot über spezielle Stellen wie beispielsweise eine Klampe verfügt, durch die ein Spanngurt problemlos geführt werden kann, ist das die beste Option.
- Achten Sie darauf, den Riemen des Spanngurtes so weit wie möglich zu ziehen durch die Ratsche, bevor Sie die Ratsche verwenden. Dadurch wird verhindert, dass zu viel Band in der Ratsche hängen bleibt.
- Stellen Sie sicher, dass sich das Boot nicht mehr seitwärts bewegen kann, da es sonst nicht richtig auf dem Bootsanhänger befestigt ist.
- Befestigen Sie ein RIB-Boot immer am Polyesterrumpf und nicht über den Schläuchen (um Verschleiß und Leckagen und somit ein loses RIB zu vermeiden).
- Installieren Sie die Lichtleiste erneut und überprüfen Sie, ob die Beleuchtung funktioniert.
- Sichern Sie Luken und lose Ausrüstungsgegenstände, da diese aus dem Boot fallen oder herausgeweht werden könnten.
- Spülen Sie den Anhänger ab, wenn er mit Salzwasser in Berührung gekommen ist, insbesondere die Innenseite der Bremstrommeln.
- Fahren Sie eine Strecke mit dem Anhänger und bremsen Sie entsprechend, um Probleme mit den Bremsen zu vermeiden.
- Erwägen Sie den Kauf einer Antischlingerkupplung (Stabilisatorkupplung). So können Sie das Gleichgewicht des Anhängers wiederherstellen, wenn dieser beispielsweise durch Seitenwind oder schlechte Straßenverhältnisse unerwartet ins Schlingern gerät.
- Öffnen Sie den Bilgenstopfen am Heckspiegel (normalerweise unten) des Bootes, damit vorhandenes Wasser ablaufen kann.
Ihr Boot mit einem Kran ins und aus dem Wasser
Segelboote, aber auch schwerere Motorboote, werden manchmal lieber zu Wasser gelassen und mit einem Kran aus dem Wasser gehoben. Natürlich wurde auch für diesen Bootstyp die passende Lösung geschaffen. Der Schwerpunkt bei dieser Art von Ladesystem liegt auf einer stabilen Position des Bootes auf den verschiedenen Auslegern und Stützen und natürlich auf der einfachen Positionierung der Hebegurte.
Hinweise und Tipps zum Heben sind
- Stellen Sie sicher, dass alle Spanngurte/-bänder und das Windenband bzw. -kabel gelöst und sicher verstaut sind. Beim Anheben eines Bootes ist es wichtig, die Hebegurte so zu positionieren, dass der Schwerpunkt des Bootes richtig ausbalanciert ist.
- Ein Bootsanhänger für Segelboote kann mit einem Zentriersystem zur Führung des Kiels ausgestattet werden. Durch diese Option wird die Gefahr einer Beschädigung erheblich verringert.
- Legen Sie den Kiel des Bootes vorsichtig vorne gegen die Kielrollen und senken Sie es langsam ab, bis das Boot auf seinen Stützblöcken unter dem Kiel und/oder Rumpf ruht.
Manche Boote können nicht auf ihrem Kiel stehen oder sich umgekehrt nicht auf einen Rumpf stützen. Bitte fragen Sie Ihren Bootsbauer, was für Ihr Boot am besten ist. Bei Marinaut können wir die Einstellungen Ihres Anhängers flexibel an das Gewicht anpassen, das Ihr Rumpf und Kiel tragen können.
Sichern Sie Ihr Boot
Um ein angenehmes und sicheres Fahrerlebnis zu haben und aufrechtzuerhalten, ist es wichtig, das Boot ordnungsgemäß auf Ihrem Bootsanhänger zu befestigen. Schließlich kann die Masse Ihres Bootes in Kombination mit seiner Geschwindigkeit großen Schaden anrichten, wenn sich das Boot versehentlich vom Anhänger löst. Darüber hinaus kann ein wackelndes und rutschendes Boot die Fahreigenschaften Ihres Bootsanhängers stark beeinträchtigen.
Einige Punkte, die Sie bei der Sicherung Ihres Bootes beachten sollten:
- Genau wie bei Ihrem Auto dürfen sich unterhalb einer Höhe von 2 Metern keine scharfen Teile befinden.
- Ziehen Sie Ihren Windengurt/Ihr Windenkabel fest an, sodass der Bug Ihres Bootes fest an der Bugstütze anliegt. Bitte beachten Sie, dass bei einer elektrischen Winde oft genügend Kraft vorhanden ist, um die Bugstütze zu verformen, die Öse aus dem Boot zu ziehen und/oder das Kabel zu reißen. Also nicht zu lange ziehen, an ist an und fest ist fest. Wir empfehlen grundsätzlich die Montage einer zusätzlichen Sicherungskette für den Fall, dass die Winde, das Windenband oder das Seil während der Fahrt versagt.
- Verwenden Sie mindestens zwei zusätzliche Spanngurte/-bänder, um Ihr Boot sicher an seinem Platz zu halten. Legen Sie diese Spanngurte komplett über das Vorder- und Achterdeck und befestigen Sie diese an den Spanngurtösen Ihres Bootsanhängers.
- Ziehen Sie die Gurte fest an und kontrollieren Sie zwischendurch regelmäßig, ob die Spanngurte noch die richtige Spannung haben. Stellen Sie sicher, dass überschüssige Seile oder Gurte sicher verstaut oder festgebunden sind, sodass sie nicht auf dem Boden schleifen oder sich in den Rädern verfangen können.
- Achten Sie darauf, dass sich lose Ladung im Boot selbst nicht verschiebt und das Boot auf beiden Seiten gleichmäßig beladen ist.
- Abweichungen im Links- und Rechtsgewicht wirken sich negativ auf das Fahrverhalten Ihres Bootsanhängers aus.
- Laden Sie nicht einfach ein weiteres Boot auf Ihren Bootsanhänger. Manchmal funktioniert das gut, aber oft weichen die Boote zu stark voneinander ab. Das bedeutet, dass Ihr Anhänger nicht mehr den Anforderungen entspricht, der Anhänger möglicherweise schwer beschädigt wird und gefährliche Situationen entstehen können.
Internationale Fahrten mit Ihrem Bootsanhänger
Mit einem Bootsanhänger darf man in ganz Europa fahren, sofern er entsprechend dem Kennzeichen beladen ist und von einem geeigneten Fahrzeug gezogen wird. Allerdings können in jedem einzelnen Land oder Teilgebiet eines Landes zusätzliche Anforderungen und Pflichten für Ihren Bootsanhänger und Ihre Pkw-Anhänger-Kombination gelten. Dabei handelt es sich um lokale Gesetze und Vorschriften, die von Ländern und manchmal sogar Gemeinden erlassen werden können und die Sie jederzeit einhalten müssen. So besteht beispielsweise in Deutschland die Pflicht, Unterlegkeile mitzuführen und zu verwenden und in Frankreich darf man mit einem Anhänger auf der Autobahn 130 Stundenkilometer schnell fahren, sofern die Witterungsbedingungen es zulassen. Um Missverständnisse und unsichere Situationen sowie (hohe) Bußgelder zu vermeiden, ist es ratsam, dass Sie bei internationalen Reisen mit Ihrem Bootsanhänger die örtlichen Gesetze und Vorschriften sorgfältig lesen und einhalten. Im Laufe der Jahre können sich Gesetze und Vorschriften zu Fahrzeugen ändern. Sie sollten sich darüber informieren. Selbstverständlich können Sie bei uns auch alle (erforderlichen) Anpassungen vornehmen lassen, um Ihren Bootsanhänger auf dem neuesten Stand zu halten.
Abkoppeln des Bootsanhängers:
- Ziehen Sie den Bootsanhänger, falls vorhanden, mit der Handbremse an.
- Legen Sie auf schrägen Flächen Unterlegkeile an, um ein Wegrollen des Anhängers zu verhindern. Anschließend das Boot von der Handbremse lösen, um ein Feststecken der Bremse zu verhindern. Dies ist eine häufige Situation bei der Langzeitlagerung. Auch gebremste Anhänger sollten vorzugsweise auf einen Wagenheber gestellt werden, sodass die Räder leicht vom Boden abgehoben sind, um eine dauerhafte einseitige Belastung zu vermeiden.
- Trennen Sie das Abreißkabel und den Beleuchtungsstecker.
- Alle KNOTT-Anhängerkupplungen sind mit einer Sicherheitskontrollanzeige ausgestattet. Dieses besteht aus deutlich eingeritzten Symbolen, die mit einer rot-grün-roten Beschriftung mit den gleichen Symbolen überdeckt sind, und einem Zeiger. Bei Beschädigung des Etiketts, Entfernung und Nutzung der Kerbe oder Erneuerung des Etiketts müssen die Trennlinien von Etikett und Kerbe übereinstimmen.
- Zum Öffnen den Kupplungsgriff nach oben ziehen und anschließend nach vorne schwenken. (Die Kupplung bleibt automatisch in der Position „offen“, wobei der Zeiger auf das rote Feld mit dem großen „X“ zeigt.)
- Bewegen Sie den Kupplungshebel nach oben und dann nach vorne, um die Kupplung zu öffnen. Anschließend das Bugrad nach oben drehen, der Kupplungsgriff bleibt oben und der Bootsanhänger ist abgekuppelt.
- STOPPEN! In dieser Stellung darf der Anhänger auf keinen Fall gefahren werden.
- Achtung! Nicht mit den Fingern in die geöffnete Anhängerkupplung greifen! Schon ein geringer Druck auf die Kugelkappe kann den federbelasteten Schließmechanismus aktivieren und zu Verletzungen der Finger führen.
Einlagern Ihres Bootsanhängers
Wenn Sie Ihren Bootsanhänger längere Zeit abstellen, empfiehlt es sich, nicht die Handbremse anzuziehen, sondern die Räder zu blockieren, um ein Wegrollen zu verhindern, zum Beispiel mit Unterlegkeilen. Außerdem empfiehlt es sich, den Bootsanhänger nicht über längere Zeit in der direkten Sonne stehen zu lassen, um ein Austrocknen der Gummiteile und eine Beschädigung der Rollen, Gummi- und Kunststoffteile durch UV-Licht zu verhindern. Beim Lagern Ihres Bootes auf dem Anhänger ist es immer sinnvoll, das Bugrad vom ständigen Lastdruck zu entlasten und die Räder regelmäßig ein wenig rollen zu lassen, um die Reifen vor Verschleiß und Ausbeulen zu schützen.
Allgemeine Regeln und Tipps
An Trailerrampen herrscht oft reges Kommen und Gehen, sodass man schnell das Gefühl hat, das Boot aus dem Wasser holen zu müssen. Da Unfälle im Handumdrehen passieren können, möchten wir Sie auf einige allgemeine Regeln und Tipps aufmerksam machen.
- Sorgen Sie stets für einen guten Überblick, kennen Sie die Länge Ihres Autos und Anhängers und nutzen Sie dieses Wissen beim Rangieren.
- Anhängerrampen sind oft sehr rutschig, da gibt es nichts zu bemängeln. Sie werden nicht der Erste und sicherlich nicht der Letzte sein, der durchnässt wird oder, schlimmer noch, sich schwer verletzt. Verwenden Sie Ihren Bootsanhänger ordnungsgemäß, um sicher in Ihr Boot ein- und auszusteigen.
- Seien Sie vorsichtig mit (kleinen) Kindern, diese tollten oft um Sie und das Boot bzw. den Anhänger herum. Sorgen Sie dafür, dass umstehende Personen ausreichend Abstand halten und sich auf keinen Fall hinter oder zwischen einer (rückwärtsfahrenden) Kombination aufhalten.
- Überprüfen Sie, ob der Stecker Ihres Bootes richtig installiert ist. Dieser wird im Stall oft geöffnet um Regen- und Leitungswasser abzulassen. Wenn sich beispielsweise ein Boot mit Wasser füllt und auf den Anhänger gezogen werden muss, um ein Sinken zu verhindern, kann dies zu schweren Schäden am Anhänger führen, da das Boot dann viel schwerer ist, als der Anhänger auslegen kann.
- Fahren Sie mit Ihrem Auto niemals auf den grünen (moosigen) rutschigen Teil einer Anhängerrampe. Die Wahrscheinlichkeit, dass man keinen Halt mehr hat und deshalb den Hang hinunterrutscht oder nicht mehr hochkommt, ist dann sehr hoch.
- Verwenden Sie immer ein geeignetes Zugfahrzeug mit der richtigen Kapazität, um die Arbeit zu erledigen. Lassen Sie Ihre wasserdichte LED-Beleuchtung einfach eingeschaltet, besonders im Dunkeln oder in der Dämmerung können Sie den Anhänger im Wasser von Ihrem Boot aus viel besser sehen.
- Schließen Sie Ihren Anhänger immer ordnungsgemäß ab, auch wenn er mit dem Auto verbunden ist. Nach einem wundervollen Segeltag gibt es nichts Ärgerlicheres, als bei der Rückkehr festzustellen, dass Ihr Bootsanhänger gestohlen wurde.
Verwenden Sie immer eine richtige Anhängerrampe. Niedrige Graskanten oder ein paar Fliesen im Wasser stellen keine Anhängerrampe dar. Bedenken Sie, dass jede Kaianlage teilweise mit mehreren tausend Kilogramm (Auto, Boot und Anhänger) beladen sein kann.
CVO (Konformitätsbescheinigung)
Ihr Bootsanhänger ist ein europäisches Produkt und Sie können daher in allen Ländern ein Kennzeichen erhalten. Um dieses Nummernschild zu erhalten, benötigen Sie ein CVO (Certificate of Conformity). Dieses CVO wird mit dem Bootsanhänger geliefert und ist 100 % einzigartig. Ein CVO wird nur einmal ausgestellt. Bewahren Sie dieses Dokument daher an einem sicheren Ort auf. Mit diesem CVO können Sie pro Land ein Kennzeichen bei der nationalen Ausgabestelle beantragen. Je nach Land können zusätzliche Regeln gelten.
Wartung und Service Ihres Edelstahl-Bootsanhängers (falls zutreffend)
Edelstahl wird oft fälschlicherweise als rostfreier Stahl angesehen. Allerdings steht RVS für rostfreien Stahl und ist daher nicht ganz wartungsfrei. Um den Wartungsaufwand auf ein Minimum zu beschränken, stehen Produkte zur Verfügung, die Edelstahl langfristig vor äußeren Einflüssen schützen können.
Durch äußere Einflüsse, wie beispielsweise Flugrost, aber auch Säuren und Salze können sich Rostablagerungen oder Flecken bilden. Dieser lässt sich jedoch ganz einfach mit einem Scheuerschwamm und/oder Edelstahlreiniger entfernen.
HINWEIS: Bleiben Ablagerungen, gleich welcher Art, über längere Zeit auf Edelstahl verbleiben, können diese den Edelstahl mehr oder weniger stark beschädigen. Dies kann die Sicherheit des Anhängers beeinträchtigen.
Was können Sie selbst tun?
Das Wichtigste, was Sie tun können, ist, Ihren Bootsanhänger genau im Auge zu behalten und rechtzeitig Alarm zu schlagen, wenn sich das Verhalten des Bootsanhängers ändert. Dadurch werden hohe Reparatur- und/oder zusätzliche Wartungskosten vermieden. Die folgenden leichten Wartungsarbeiten können Sie problemlos einige Male im Jahr selbst durchführen.
- Reifendruck prüfen
- Fetten Sie die Kugelkupplung, aber niemals eine Antischlingerkupplung
- Spülen Sie Ihren Bootsanhänger mit Leitungswasser ab, um Schmutz, Schlamm und Salzlake zu entfernen
- Spülen Sie den Anhänger nach der Verwendung von Salz- und Brackwasser immer sofort gründlich ab
- Schmieren Sie die Bremszüge, indem Sie Fett in die Schmiernippel sprühen oder Kriechöl auf die Stellen sprühen, an denen das innere Kabel in das äußere Kabel eintritt.
- Schmieren des Handbremshebels, etwas Fett auf das Getriebe auftragen
- Überprüfen Sie die Radschrauben, sie müssen fest angezogen sein (110 Nm).
- Nach der/den ersten Fahrt(en) von insgesamt maximal 500 km ist folgendes zwingend zu prüfen und durchzuführen:
- Radschrauben prüfen (110 Nm)
- Stellen Sie die Bremsen ein, es hat eine anfängliche Abnutzung (Einlaufen) stattgefunden und diese müssen einmalig eingestellt werden.
- Weitere Wartungsintervalle zur optimalen Nutzung Ihres Bootsanhängers entnehmen Sie bitte dem Wartungsplan in dieser Anleitung.
Welche größeren Wartungsarbeiten müssen an Ihrem Bootsanhänger durchgeführt werden?
Um sicherzustellen, dass Ihr Bootsanhänger auch nach Jahren noch einwandfrei funktioniert, ist es notwendig, ihn einmal im Jahr zur Wartung zu bringen. Folgende Wartungspunkte müssen dann beachtet werden: - Überprüfung der Reifen und Felgen
- Schmieren der Radlager bzw. Ölwechsel in den Radlagern
- Bremsen prüfen, Bremsbeläge, -scheiben oder -backen ggf. austauschen und einstellen
- Beleuchtung prüfen, Spiralkabel prüfen und Kontakte auf Korrosion prüfen
- Überprüfen Sie die verschiedenen Metallteile des Fahrgestells auf Beschädigungen, eventuelle Korrosion und kontrollieren Sie die Schraubverbindungen auf die richtige Spannung
- Achsen (Federung) prüfen
- Überprüfen und schmieren Sie das Bugrad, die Auflaufbremse und die verschiedenen Stangen und Kabel
- Überprüfen Sie das Ladesystem (die verschiedenen Rollen, Stützen und Windengurte) und ersetzen Sie es gegebenenfalls
- Behandeln Sie die verschiedenen Materialien wie Edelstahl, Zink und Pulverbeschichtung mit Konservierungsmitteln, um die Lebensdauer und das optische Erscheinungsbild Ihres Bootsanhängers zu verlängern
TÜV für Ihren Bootsanhänger
Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels ist es in den Niederlanden noch nicht vorgeschrieben, Anhänger unter 3.500 Kilogramm jährlich oder alle zwei Jahre zur Hauptuntersuchung zu bringen, wie dies ab einem bestimmten Alter für Autos der Fall ist. Allerdings ist der Gesetzgeber damit beschäftigt. Angesichts der vielen Unfälle, die sich jedes Jahr ereignen, oft aufgrund mangelnder Wartung, und der großen Zahl nicht professionell hergestellter und gewarteter Anhänger, die auf den niederländischen Straßen unterwegs sind, ist dies kein unnötiger Luxus.
In anderen Ländern gibt es oftmals bereits APK-Verpflichtungen.
- Sicherheits- und Gewährleistungsbestimmungen
- Stellen Sie sicher, dass Sie das Handbuch gelesen und verstanden haben.
- Entfernen oder beschädigen Sie keine Sicherheitsvorrichtungen, Markierungen, Aufkleber oder andere Anweisungen. Verwenden Sie Ihren Bootsanhänger für den vorgesehenen Zweck. Der Transport von Booten erfolgt innerhalb der durch die CVO, die Registrierungsnummer und das Gesetz festgelegten Grenzen.
- Überschreiten Sie niemals die Tragfähigkeit oder die maximal zulässige Stützlast.
- Mit einem Bootsanhänger dürfen Sie in den Niederlanden 90 km/h fahren, bei vorhandener Tempo-100-Zertifizierung sind es in manchen Ländern 100 km/h.
- Vorsicht vor Quetschungen beim Befestigen von Windengurten, Spanngurten und/oder anderen Befestigungsmaterialien. Achten Sie bei der Verwendung einer Gangway oder eines Laufstegs auf mögliche Rutschgefahr durch Wasser, Schlamm, Sand, Eis oder andere Bedingungen.
- Benutzen Sie den Laufsteg unter keinen Umständen während der Fahrt. Es ist strengstens verboten, dass sich Personen und Tiere auf Ihrem Bootsanhänger oder in Ihrem Boot aufhalten, während Sie mit Ihrem Bootsanhänger fahren.
- Regelmäßiges Fahren mit Ihrem Bootsanhänger ist besser als längere Standzeiten. Es empfiehlt sich, die Achsen und das Bugrad durch das Unterstempeln Ihres Bootsanhängers vor Dauerbelastungen im Stand zu schützen.
- Informieren Sie sich über Änderungen der Gesetze und Vorschriften zu Anhängern und lassen Sie sich nicht überraschen.
- Lagern Sie Ihren Bootsanhänger besser auf einer befestigten Fläche als beispielsweise auf einer Rasenfläche.
- Lassen Sie vor dem Zuwasserlassen Ihres Bootes Ihre Achsen, Bremsen und Radlager an der Luft abkühlen. Dadurch wird die Lebensdauer dieser rotierenden Teile erheblich verlängert.
- Bei der Demontage oder Verschrottung Ihres Bootsanhängers können Schadstoffe und Wertstoffe im Spiel sein.
Verletzung
Man möchte nicht daran denken, aber leider kann oft innerhalb kürzester Zeit ein Unfall passieren. Da Bootsanhänger oft komplett modular aufgebaut sind, lassen sich die einzelnen Teile relativ einfach austauschen.
Versicherung
Die Versicherung eines Anhängers, einschließlich Ihres Bootsanhängers, ist nicht obligatorisch, wird jedoch empfohlen. Ihr Bootsanhänger ist standardmäßig über die Haftpflichtversicherung (Schäden gegenüber Dritten) abgedeckt, wenn er an Ihrem Auto befestigt ist. Allerdings ist Ihr Anhänger nicht automatisch durch die Allrisk- oder Kaskoversicherung abgedeckt, wenn Ihr Auto entsprechend versichert ist. Sie können für Ihren Bootsanhänger eine Diebstahl- und/oder Schadensversicherung separat abschließen.
Bedienungs- und Wartungsanleitung KNOTT Fahrwerkskomponenten mit Bedienungsanleitungen:
Die folgende Bedienungs- und Wartungsanleitung mit Bedienungsvorgaben behandelt die Fahrwerkskomponenten von KNOTT. Sie sind Bestandteil der Garantiebestimmungen ; Darüber hinaus sind die jeweiligen Anwendungshinweise des Herstellers zu beachten. Zur Aufrechterhaltung der Sicherheit bei der Nutzung und im Verkehr müssen Wartungsarbeiten in den vorgeschriebenen Intervallen durchgeführt werden. Wartung, Reparaturen bzw. Der Austausch von Verschleißteilen am Fahrwerk und in der Bremsanlage darf nur von einer Fachwerkstatt durchgeführt werden. Es dürfen nur Original KNOTT-Ersatzteile verwendet werden, um
a) zur Gewährleistung von Funktion und Sicherheit,
b) zur Wahrung von Gewährleistungs- und Garantieansprüchen,
c) Aufrechterhaltung der Betriebserlaubnis gemäß nationalen und internationalen Vorschriften
Die Bremsanlage, insbesondere die Auflaufeinrichtung, die Radbremsen sowie die Deichsel sind nach den geltenden EG-Richtlinien geprüft und dürfen nur in der zugelassenen Kombination verwendet werden. KNOTT-Fahrgestelle bestehen aus der Anhängerkupplung, der Auflaufeinrichtung, dem Getriebe, den Radbremsen in Verbindung mit KNOTT-Gummi-, Torsions- und Stahl-Torsionsfederachsen und ggf. die Deichsel, die Spurstangen oder die Längsträger.
----------
Ein Bootsanhänger dient zum Transport von Wasserfahrzeugen innerhalb der für die verschiedenen Anhängertypen festgelegten Grenzen. Diese Grenzwerte finden Sie in den Preislisten und auf den jeweiligen Typenschildern. Diese sind auch auf dem beiliegenden CVO (Certificate of Conformity) aufgeführt. Das Überschreiten der Grenzwerte ist strafbar und kann zu hohen Geldstrafen oder, noch schlimmer, zu schweren Schäden an Boot, Auto, Person und/oder Tier führen.
Es empfiehlt sich, nicht einfach die Kombination aus Boot und Anhänger zu wechseln, da dies fast immer eine Neueinstellung des Ladesystems und des Achssystems bzw. des Bremssystems erfordert. Auch kann es bei Veränderungen notwendig sein, das Zugfahrzeug (den PKW) neu einzustellen, um die gesetzlich festgelegte maximale Stützlast einzuhalten.